12.03.05 Dieter Rams kommt

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Neue Möbel sind eingetroffen. Entworfen von Dieter Rams standen die Sessel und Sofas mehr als 30 Jahre im „langen Eugen“ in Bonn. Der wird nun nicht mehr gebraucht, die Sessel schon. Schließlich ist Rams ja auch ein „ganzheitlicher Gestalter“, das dürfte ganz im Sinne von Van de Velde sein, in dessen Ambiente sich die schönen Stücke nahtlos einfügen.


01.03.05 Stuck

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Der Stuck an der Decke des grossen Salons ist weitgehend unbeschädigt. Obwohl diverse Zwischenwände in den 80 qm grossen Raum eingebaut worden waren. Offensichtlich hatte man dennoch grossen Respekt und den Stuck durch eine Lage Balken geschätzt. Zum Glück.


27.02.05 Küche kommt

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Mitten im Chaos kommen unsere Umzugtransporter. Zum Glück ist der Boden in der Küche rechtzeitig fertig geworden. Sonst aber auch nichts. Keine Heizung, nur einer von 10 Kachelöfen ist betriebsbereit. 6°C im Haus, aber die Espressomaschine läuft!


22.02.05 Dielung Küche

Dielung Küche

So sieht der der Dielenboden in der Schlossküche nach einem „Grobsschliff“ aus. Die Dielen sind 130 Jahre alt!!!, Nach dem Feinschlff wird geölt und gewachst, ganz wie früher.


01.02.05 Abriss

Erster Stock

Es geht los: Zum Glück haben wir Thomas Vizal. Unser Nachbar und kompetente Hilfe, rechte Hand, Organisator und Bauleitung vor Ort. Ohne seine Hilfe und Umsicht wären wir nicht halb so schnell vorangekommen. Danke Thomas!


02.01.05 Erste Besichtigung

Fries

Natürlich bot sich bei der ersten Besichtigung, im November 2004, ein Bild des Grauens. Durch die unterschiedliche Nutzung des Schlosses (bedingt durch die russische Enteignung nach dem 2ten Weltkrieg) musste das Gebäude diverse Ein- und Umbauten über sich ergehen lassen. Zum Glück blieb die Substanz weitgehend erhalten und es konnte umgehend mit dem Rückbau begonnen werden. Andrerseits findet man, unter diversen Schichten, so manche Überraschung – wie hier ein gemaltes Schlagfries das umlaufend in ca. 2,20 m Höhe die Wand in der Küche ziert. In diesem Fall war das Denkmalamt schon da und hat den Fund gemacht (siehe roter Punkt)


01.01.05 Historisches

Historisches

Schloss Lauterbach liegt in der Ortschaft Lauterbach, einem Ortsteil der Gemeinde Neukirchen/Pleisse, auf einer nach Südosten hin abfallenden Hügelfläche, bei Zwickau. Erbaut als Herrensitz des Ritterguts Lauterbach, dessen gesamte Anlage auf dieser Luftaufnahme (ca. 1906 fotogarfiert aus einem Zeppelin) zu sehen ist.

Historisches

Es wurde 1884, im Neo-Renaissance-Baustil – als Herrensitz des Ritterguts Lauterbach erbaut. In den Jahren 1907 bis 1909 erfuhr der Innenraum seine größte und zugleich bedeutendste Umgestaltung, die das Schloss aus der Klasse historistischer Herrensitze auf den Rang eines überregional bemerkenswerten Kulturdenkmales hob. Diese Bedeutung verdankt das Objekt den Entwürfen des belgischen Gestalters Henry van de Velde, der durch seine Wirkungszeit an der herzoglichen Kunstgewerbeschule in Weimar (Entwurf des Staatlichen Bauhaus Weimar) und als künstlerischen Berater für Industrie und Kunsthandwerk für den Großherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach internationale Wertschätzung errang.

Historisches

Das Schloss besitzt eine umfangreiche, sehr gut erhaltene und von Henry van de Velde entworfene Innenraumgestaltung, Jugendstil-Stuckdecken, Holzpaneele und ganzheitliche Farbgestaltung. Es wird von einem kleinen Park von 7.000 m2 mit Linden und Rhododendron aus der Bauzeit und Grünanlagen umschlossen und ist Bestandteil der „Henry van de Velde Route“.


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